ChemikerInnen untersuchten giftige Arsenverbindungen in Meereslebewesen. Foto: daniel-lee-unsplash
ChemikerInnen untersuchten giftige Arsenverbindungen in Meereslebewesen. Foto: daniel-lee-unsplash - Arsen im Ozean: ForscherInnen der Universität Graz fischten giftige Verbindung heraus Arsen ist das wahrscheinlich populärste aller Gifte und Gegenstand unzähliger Kriminalromane. Weniger bekannt ist, dass es in Trinkwasser, Fisch und Reis vorkommt. Während es in Reinform oder in anorganischen chemischen Verbindungen ohne Kohlenstoff den Energiehaushalt der Zelle stört und sogar Krebs auslösen kann, galten in Lebensmitteln vorkommende organische Verbindungen bisher als unbedenklich, obwohl verlässliche Studien fehlten. Chemiker Kevin Francesconi versuchte nun mit seiner Forschungsgruppe in einem vom Wissenschaftsfonds FWF teilfinanzierten internationalen Projekt, diese Lücke zu schließen. Gift im Fisch Arsen ist im Meerwasser gelöst, wird von Algen mit Phosphat verwechselt und aufgenommen. Über die Algen gelangt es in andere Meereslebewesen, die deshalb Strategien entwickelt haben, das Arsen in ihren Organismus einzubauen, und zwar in nicht toxischer Form.
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