Das Messgerät, das aus 75 km Höhe seinen Weg zum Boden zurück finden soll
Das Space Team der TU Wien startet gemeinsam mit der Universität Würzburg ein ambitioniertes Projekt: Aus einer Rakete sollen Messgeräte abgeworfen werden, die ohne Fallschirm zur Erde zurückkehren. Es ist eine gewagte Idee, und niemand weiß genau, ob sie funktionieren wird: Mit einer Rakete sollen röhrenförmige Messgeräte in eine Höhe von 75 Kilometern transportiert werden und dann ganz von selbst unversehrt zur Erde zurückkehren. Wenn sich diese Technologie bewährt, könnte sie in Zukunft ein interessantes neues Werkzeug für die meteorologische Forschung werden. Das Space Team der TU Wien machte in den letzten Jahren mehrfach mit erfolgreichen Raketenstarts und Satellitenprojekten auf sich aufmerksam. Nun schloss sich der Studierenden-Verein der TU Wien mit einem Studierenden-Team der Universität Würzburg zusammen, um die Idee von den autonom zum Boden zurückkehrenden Weltraum-Sonden umzusetzen. ,,Projekt Daedalus" heißt das Projekt, das nun im März im Rahmen des internationalen REXUS-Programms zur Förderung studentischer Weltraum-Initiativen realisiert werden soll. Kilometer Höhe - ,,REXUS/BEXUS" ist eine Kooperation des Deutschen Zentrums für Luftund Raumfahrt mit dem Swedish National Space Board und der ESA.
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