Elektronische Haut kann virtuelle Objekte manipulieren
Eine Kooperation von JKU LIT-Wissenschaftler Martin Kaltenbrunner mit deutschen ForscherInnen hat zur Entwicklung eines spektakulären Sensors geführt. Um Objekte in einer computergenerierten virtuellen oder erweiterten Realität mit Handbewegungen zu steuern, bedarf es einer genauen Messung der Position der realen Hand. Während herkömmliche Systeme auf Optik basieren, beruht der neue Sensor auf magnetischen Effekten beruht. Die Entwicklung wurde nun im Fachjournal "Science Advances" vorgestellt. Meist sind es Kameras, die die Bewegungen der eigenen Hand filmen und daraus eine elektronische Version erstellen, mit der man in die virtuelle Realität eingreifen kann. Oder man trägt spezielle Handschuhe mit Beschleunigungssensoren oder Ähnlichem. So oder so lässt die Genauigkeit der Messung meist nur die Wiedergabe grober Bewegungen zu und reicht zum Beispiel nicht für die Erfassung der Bewegungen einzelner Finger.

