Chemischer Sensor auf einem Chip

Ein Tropfen der Flüssigkeit genügt, um die Zusammensetzung zu bestimmen.     Das
Ein Tropfen der Flüssigkeit genügt, um die Zusammensetzung zu bestimmen. Das Licht gelangt vom Laser (oben) außen am plasmonischen Wellenleiter (blaues Band) zum Detektor (unten rechts). Dabei wird es, je nach Zusammensetzung der Flüssigkeit, unterschiedlich stark absorbiert.
An der TU Wien ist es gelungen, mit miniaturisierter Lasertechnik auf einem wenige Millimeter großen Chip einen Sensor zu bauen, der die chemische Zusammensetzung von Flüssigkeiten messen kann. Man kann sie nicht sehen, aber sie eignen sich perfekt zur Untersuchung von Flüssigkeiten und Gasen: Laserstrahlen im Infrarotbereich werden von unterschiedlichen Molekülen unterschiedlich stark absorbiert. Dieser Effekt wird beispielsweise bei der Messung der Sauerstoffkonzentration in Blut verwendet. An der TU Wien hat man dieses einfache Prinzip aufgegriffen und auf dieser Basis einen neuen Sensor-Prototyp realisiert. Speziell designte Quantenkaskaden-Laser und Lichtdetektoren werden an der TU Wien im selben Herstellungsprozess auf einem Chip gefertigt. Der Abstand zwischen Laser und Detektor beträgt nur 50 Mikrometer. Dieser wird mit einem sogenannten Oberflächenplasmonen-Wellenleiter aus Gold und Siliziumnitrid überbrückt.
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