Die Universität Salzburg bedankt sich bei den Rektoraten Lehnert und Weichbold (2019 bis 2024)
Hendrik Lehnert wurde 2019 ins Amt des Rektors der Paris Lodron Universität Salzburg berufen. Als Vizerektor für Lehre stand ihm Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Weichbold zur Seite, der interimistisch die Aufgaben des Rektors übernahm, während die Universität Salzburg nach einem Nachfolger für Lehnert suchte. Gestern Abend wurden beide von der Universität und Wegbegleiter*innen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche feierlich verabschiedet.
Erzbischof Dr. Franz Lackner betonte das gute Miteinander von Bildung und Glauben in der Amtszeit der Rektorate Lehnert und Weichbold - "das nicht selbstverständlich, aber immer nötig ist". Auf Lehnerts unermüdlichen Einsatz für die Ziele der Universität Salzburg verwies Dr. Rudolf Aichinger. Der Präsident des Alumni Clubs der Universität hob die vielen Errungenschaften der Amtszeiten beider Rektorate hervor: das 400-jährige Jubiläum ebenso wie die Aufnahme der Universität Salzburg in die europäische Hochschulallianz CIVIS, die Verbesserung in diversen Universitätsrankings sowie die Strukturreform, aus der zwei neue Fakultäten hervorgegangen sind. "Ich bin sicher, Dein Tag hatte 25 Stunden", sagte Aichinger mit einem Augenzwinkern in Richtung Lehnert.
Der amtierende Rektor Bernhard Fügenschuh bedankte sich für die eindrucksvolle Arbeit seiner Vorgänger, vor allem für "die Motivation zur Zusammenarbeit, die von Anfang an spürbar war, und es möglich machte, dass wir in den ersten vier Tagen unseres Rektorats von 0 auf 100 beschleunigen konnten."
Dr. Johannes Hörl, stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrates, schildert Lehnert als "hoch motiviert" und "sprühend vor Ideen". Natürlich habe es heftige Diskussionen um notwendige Veränderungen wie die finanzielle Konsolidierung der Universität oder die Strukturreform gegeben. Hörl unterstrich bei alledem die "hohe Umsetzungskraft" mit der die Rektorate Lehnert und Weichbold die Universität nach vorne gebracht haben.
"Es sind die richtigen Weichen gestellt worden, für die Universität Salzburg, aber auch für den Standort insgesamt. Ihr könnt stolz sein auf diese Universität!", betonte Ao. Univ.- Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Die Herausforderungen, die Budget, Strukturreform und Profilbildung mit sich gebracht haben, seien sehr gut bewältigt worden.
"Es war mir eine Freude und eine Ehre", sagte Hendrik Lehnert in seiner Abschlussrede. Es zähle vor allem das Erleben, wie sich die Universität in die Mitte der Gesellschaft hinein entwickelt hat und von ihr wahrgenommen werde. "Eine Diskursfreudigkeit nach innen und außen zu leben", sei ihm stets wichtig gewesen. Lehnerts Fazit: "Das neue Rektorat ist hervorragend aufgestellt."


