21. Salzburger Vorlesung mit dem Architekten Vittorio Lampugnani
Prof. Vittorio M. Lampugnani, Architekt und Städteplaner, diskutiert mit dem Medienexperten Michael Kerbler (Ö1) und mit Dr. Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin Der Standard, zum Thema ,,Die Zukunft der Stadt - die Stadt der Zukunft". Oktober 2013 um 19 Uhr, Universität Salzburg, Max Gandolph Bibliothek, Kapitelgasse 5-7. Der Eintritt ist frei! Erstmals in der Menschheitsgeschichte leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Zum Vergleich: in Österreich haben zwei Drittel der Einwohner ihren Hauptwohnsitz in Städten und nur noch ein Drittel in den ländlichen Regionen. Die beiden zentralen Frage, die sich angesichts dieses massiven Veränderungsprozesses immer dringender stellen, lauten: wie wird die Stadt der Zukunft aussehen und in welcher Stadt wollen wir eigentlich leben? Das Bild von der Stadt, das unser Denken prägt, ist längst obsolet. Die Stadt ist nicht mehr jener verdichtete Raum mit eindeutigen Grenzen. Von diesem traditionellen Stadtbild gilt es endlich Abschied zu nehmen. Allerdings: um einen Flächenkollaps zu vermeiden werden sich die politisch Verantwortlichen deklarieren müssen: wollen sie der vertikalen Stadtentwicklung oder der horizontalen Ausdehnung der Stadt das Wort reden. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie es in einer ökologisch nachhaltig konzipierten Stadt der Zukunft um die Mobilität der Einwohner steht. Angesichts der steigenden Treibstoffpreise scheinen öffentliche Verkehrsmittel im Vorteil zu sein - Stichwort "Smart City". Und: unter welchen Voraussetzungen wird die städtische Bevölkerung Mitte dieses Jahrhunderts zusammenleben: etwa Junge und Alte, Einheimische und Zuwanderer. Und wie wird der Raum zwischen den Städten aussehen?



