Wie soll Österreich mit Pandemien umgehen?

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Medizin & Wissenschaft Wie wäre die Pandemie in Österreich verlaufen, wenn manche Entscheidungen anders getroffen worden wären - und vor allem, was können wir in Zukunft besser machen? Das vom Wiener Wissenschafts-, Forschungsund Technologiefonds (WWTF) geförderte Projekt -BETTER - Being Equiped To Tackle Epidemics Right- widmet sich diesen Fragen. Beteiligt sind die Medizinische Universität Wien, die Technische Universität Wien und die Universität für Weiterbildung Krems. Dazu werden im Projekt Expert:innen aus unterschiedlichen Fachgebieten, aber auch Laien zu ihren Sichtweisen befragt und es werden hypothetische Szenarien mit strengeren oder weniger strengen Pandemie-Maßnahmen modelliert. Vernetzt mit internationalen Evaluierungen und Weiterentwicklungen möchte BETTER so dabei helfen, bestmöglich aus der Pandemie zu lernen. Bedingungen, die bis zum Ausbruch der Pandemie als unvorstellbar galten, wurden zum Teil von einem Tag auf den anderen beschlossen (Lockdowns, Schulschließungen, Empfehlung zum Homeoffice, etc. Gesellschaft, Politik und Wissenschaft fanden sich plötzlich in einer gänzlich neuen Situation, zwischen dem schnellstmöglichen Finden von Lösungen (Aufnehmen von neuen Handlungsmustern, Entwicklung von Impfstoffen, Simulation und Analyse von Pandemie-Mechanismen, Bewertung von Folgekosten) und der Beibehaltung bewährter Kontrollmechanismen (Qualitätssicherung durch Veröffentlichung der Ergebnisse). Gleichzeitig stand die Wissenschaft plötzlich im medialen Rampenlicht und wurde von den Entscheidungsträger:innen der Politik so häufig wie nie zuvor um Informationen und Einschätzungen gebeten.
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