Tanz der Elektronenwolken

Schwingungsmuster unterschiedlicher so genannter plasmonischer Anregungen einer
Schwingungsmuster unterschiedlicher so genannter plasmonischer Anregungen einer Silber-Nanoscheibe mit 200nm Durchmesser. Das Elektronenmikroskop ermöglicht die Untersuchung von optischen (plasmonischen) Anregungen auf metallischen Nanostrukutren mit extrem hoher Auflösung.
NAWI-Graz-Wissenschafter entdecken den Schlüssel zum Schwingungsverhalten von Plasmonen - Plasmonen sind die Hoffnungsträger auf der Suche nach neuen Möglichkeiten zur ultra-schnellen Datenübertragung im Nanoformat. Dabei handelt es sich um kollektiv schwingende Elektronenwolken an metallischen Oberflächen. Plasmonen bergen ein ungeheures Potenzial für neue Technologien mit vielfältigen denkbaren Anwendungen - von der Chip-Industrie über die Sensorik bis zur Medizintechnik. Voraussetzung ist, ihr Verhalten im Detail zu verstehen. Einen fundamentalen Beitrag dazu haben nun Wissenschafter der Karl-Franzens-Universität Graz und der TU Graz geleistet. Die Forscher fanden eine universelle Formel, mit der sich sämtliche Schwingungsmuster von Plasmonen einfach berechnen lassen. Die bahnbrechenden Forschungsergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe des renommierten Wissenschaftsjournals Nature veröffentlicht.
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