Zwei weitere ERC Consolidator Grants an der Universität Wien

© Alex Schuppich
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© Alex Schuppich - Förderung für Forschungsprojekte zu Brustkrebs und politischen Vorurteilen Der Politikwissenschafter Markus Wagner und der Chemiker Benedikt Warth von der Universität Wien erhalten je einen ERC Consolidator Grant, die jeweils mit rund zwei bzw. drei Millionen Euro dotiert sind. Mit dem Programm soll grundlagenorientierte Pionierforschung mit hohem Innovationspotenzial ermöglicht und vorangetrieben werden. Seit 2007 wurden insgesamt bereits 89 ERC Grants an Forscher*innen der Universität Wien vergeben. Entschlüsselung des Brustkrebs-Exposoms Ziel der Forschung von Benedikt Warth ist es, die chemischen Risikofaktoren für die Entstehung von Brustkrebs, beispielsweise durch Belastung von hormonverändernden Substanzen, umfassend zu erforschen und wegweisende Beiträge zur personalisierten Prävention leisten zu können. Die meisten chronischen Krankheiten und Tumore werden nicht durch das menschliche Genom (Erbgut), sondern durch verschiedenste Umwelteinflüsse ausgelöst. Die Summe dieser externen Faktoren, das sogenannte Exposom, kann aufgrund seiner enormen Komplexität bisher jedoch nicht umfassend chemisch beschrieben werden. In seinem ERC-Projekt EXPOMET, das mit 2,9 Millionen Euro gefördert wird, entwickelt Benedikt Warth - basierend auf den neuesten Methoden der Metabolomik - innovative technologische Ansätze, um eine bisher ungeahnte Anzahl von toxischen Fremdstoffen in menschlichem Probenmaterial quantitativ zu erfassen. Die entwickelten Methoden werden erstmals in einer großen epidemiologischen Studie zum Einsatz kommen, in der Blut und Urin von gesunden Frauen und von solchen, die später an Brustkrebs erkrankt sind, vergleichend untersucht wird.
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