Michaela Wolf, GEWI-Dekan Lukas Meyer und Institutsleiterin Heike van Lawick Brozio (v.l.) bei der Eröffnung des Symposiums zum Dolmetschen in Konzentrationslagern.
Symposium untersucht die Rolle des Dolmetschen in den Konzentrationslagern des Zweiten Weltkriegs - Ein Drittel der ÖsterreicherInnen sehnt sich nach "starkem Führer". Prozent sind der Meinung, die NS-Zeit habe "sowohl Gutes als auch Schlechtes" gebracht. Und mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich ein "Ende der Diskussion über den Holocaust". Die teils verstörenden Ergebnisse einer aktuellen SORA-Umfrage standen vergangene Woche am Beginn des internationalen Symposiums "Interpreting in Nazi Concentration Camps: Challenging the Order of 'Terror'?", das die Rolle des Dolmetschen in den Konzentrationslagern des Zweiten Weltkriegs untersuchte. Heike van Lawick Brozio, Leiterin des Instituts für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft der Uni Graz, betonte: "Diese Umfrageergebnisse zeigen, dass die restlose Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit in Österreich keineswegs abgeschlossen ist." Immer wieder würden die Mauern von Mauthausen verunstaltet, der politische Rechtsruck wäre in vielen Ländern Europas ein Thema. Umso wichtiger sei daher die konstante wissenschaftliche Aufarbeitung verschiedener Aspekte des Terror-Systems. Nach den Eröffnungsworten von GEWI-Dekan Lukas Meyer und der Organisatorin der Tagung, Ao.Univ.
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