Neues Messgerät minimiert das Operationsrisiko

Vor jeder Operation ist es wichtig, das individuelle Risiko richtig einzuschätzen: Bestehen vielleicht Kreislaufoder Lungenprobleme, auf die man besondere Rücksicht nehmen muss? Inwieweit kann man beim Planen der Anästhesie auf spezielle Gefahren eingehen? Bisher musste man sich dabei auf eher subjektive Erfahrungswerte verlassen, oder im Zweifelsfall aufwändigere Untersuchungen durchführen. Nun wurde von der TU Wien und der MedUni Wien erstmals ein Gerät entwickelt, das die ,,Fitness des Herz-Kreislaufund Lungensystems" von PatientInnen auf einfache und objektive Weise messen soll. Die Erfindung wurde bereits international patentiert, vorliegende Ergebnisse sind vielversprechend und erste klinische Studien zur Anwendung werden geplant. Vorgespräche sind wichtig - aber subjektiv Immer wieder kommt es nach chirurgischen Eingriffen zu Komplikationen. Neben Blutverlust und Sepsis zählen perioperative Probleme von Herz-Kreislauf und Lunge zu den häufigsten Ursachen für Todesfälle in den ersten 30 Tagen nach einer Operation. Um dieses Risiko zu minimieren, führen Anästhesist_innen vor der Operation neben Blutdruckmessung, Elektrokardiogramm oder weiterführenden aufwändigen Untersuchungen routinemäßig Gespräche mit den Patient_innen. Doch die Beurteilung der Antworten kann sehr individuell sein.
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