Moderne Bildgebung lässt Krankheiten noch früher erkennen

An der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der MedUni Wien wurde heute das neue Christian Doppler Labor für Klinische Molekulare MR-Bildgebung (MOLIMA) eröffnet. Ziel ist es, die Prognose von Krankheitsverläufen wesentlich zu verbessern. Die vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft geförderte Forschungseinrichtung entwickelt hochauflösende, quantitative Bildgebungsverfahren, um Krankheiten noch frühzeitiger zu erkennen. Viele Krankheiten können erst diagnostiziert werden, wenn morphologische Veränderungen auftreten. Diese werden typischerweise mittels Ultraschall, Computertomographie oder Magnetresonanz (MR)-Tomographie sichtbar gemacht. Um die Prognose der PatientInnen im Krankheitsfall zu verbessern, braucht es jedoch eine Diagnostik, die molekulare Veränderungen schon vor Auftreten einer morphologischen Manifestation erkennen kann. Aber auch weil Therapieformen immer diversifizierter und auf die PatientInnen persönlich zugeschnitten werden, braucht es eine Therapie-Verlaufskontrolle, die ein individuelles Ansprechen bzw. Nicht-Ansprechen bereits im Ansatz anzeigen kann.
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