Erfolgreiche Unterstützung für Eltern von Anorexie-Patientinnen

In einem Pilotprojekt an der Universitätsklinik für Kinderund Jugendpsychiatrie der MedUni Wien und des AKH Wien wurden Eltern von Anorexie-Patientinnen in Form von Workshops bzw. einer Online-Intervention mit der Krankheit vertraut gemacht und Fertigkeiten zum genesungsfördernden Umgang mit ihren Kindern vermittelt. Die wissenschaftliche Auswertung ergab eine deutliche und nachhaltige Reduzierung der psychischen Belastungen innerhalb der von der Essstörung betroffenen Familie. Die Ergebnisse werden nun beim größten europäischen Kinderpsychiatrie-Kongress (30. Juni bis 2. Juli) in Wien präsentiert. Anorexia nervosa (Magersucht) ist eine der schwersten psychiatrischen Erkrankungen bei weiblichen Jugendlichen. Ihre Entstehung ist durch eine Reihe von biologischen und genetischen Faktoren mitbedingt und muss frühzeitig behandelt werden. Nicht nur die Patientinnen selbst, auch das persönliche Umfeld erlebt dabei psychische Belastungen, die sich auf den Heilungsprozess auswirken können. Ein dysfunktionaler Kommunikationsund Interaktionsstil im Familienbund bzw. "High expressed emotions" von Seiten der Angehörigen gehören zu den zahlreichen Faktoren, die die Essstörungssymptomatik aufrechterhalten.
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