Bevölkerungsrückgang kann Wohlstand erhöhen
Die Bevölkerungszahl muss nicht konstant bleiben, wenn der Wohlstand gesichert werden soll. Eine Studie mit Beteiligung der TU Wien untersucht den Zusammenhang zwischen Geburtenraten und wirtschaftlichem Wohlstand. Zu wenige Kinder und ein zu hoher Anteil an Menschen im Pensionsalter können für eine Gesellschaft zum Problem werden. Doch ein moderater Bevölkerungsrückgang kann wirtschaftlich sogar ein Vorteil sein und zu mehr Wohlstand führen. Das geht aus einer Studie hervor, die nun im Journal ,,Science" veröffentlicht wurde. Länder aus der ganzen Welt wurden für die Studie untersucht, die österreichischen Daten wurden von der Forschungsgruppe von Prof. Alexia Fürnkranz Prskawetz von der TU Wien aufbereitet. Was optimal ist, ist Ansichtssache - ,,Um die Bevölkerungszahl konstant zu halten bräuchte man eine Fertilitätsrate von 2,1 Kindern pro Frau.




