Mehr Privatsphäre bei der Nutzung von Messenger-Diensten

So könnte die geplante ContactGuard-Integration in die Adressbuch-Anwendung auss
So könnte die geplante ContactGuard-Integration in die Adressbuch-Anwendung aussehen: Das Aktivieren der ’Sensitiver Kontakt’-Funktion verweigert Messengerdiensten und Drittanbietern den Zugriff auf die Daten. © Lunghammer - TU Graz/TU Darmstadt
Kryptografie-Experten der TU Graz entwickelten gemeinsam mit ihren Kollegen der TU Darmstadt eine Privatsphäre-schützende Sicherheits-Software für mobile Messenger-Dienste. So könnte die geplante ContactGuard-Integration in die Adressbuch-Anwendung aussehen: Das Aktivieren der 'Sensitiver Kontakt'-Funktion verweigert Messengerdiensten und Drittanbietern den Zugriff auf die Daten. Lunghammer - TU Graz/TU Darmstadt - Bei der Installation eines Messenger -Dienstes auf einem Smartphone werden Nutzerinnen und Nutzer üblicherweise dazu aufgefordert, der -Zugriff auf das eigene Telefon-Adressbuch zu gewähren. Dadurch werden sie automatisch mit jenen Kontakten aus ihrem Adressbuch verbunden, die den Messenger -Dienst ebenfalls schon nutzen. Der Dienstanbieter gleicht hierfür die Telefon-Adressbücher mit seiner eigenen Kontakt-Datenbank ab. Bei diesem Prozess werden derzeit die kompletten Adressbücher auf die Server des Dienstanbieters hochgeladen. Dieser sogenannte ,, Mobile Contact Discovery "-Prozess stellt einen massiven Eingriff in die Privatsphäre dar: Dienstanbieter kommen dadurch nicht nur an die Daten jener Personen, die der Datenverarbeitung selbst zugestimmt haben.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience