Ums Leben rennen

Menschen, die laufen - egal wie viel - haben im Vergleich zu Personen, die nicht
Menschen, die laufen - egal wie viel - haben im Vergleich zu Personen, die nicht laufen, ein deutlich geringeres krankheitsbedingtes Sterberisiko, zeigt eine neue Studie unter Beteiligung der Universität Graz. Foto: pixabay
Beginn des Seitenbereichs: Seitenbereiche: Zum Inhalt (Zugriffstaste 1) Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2) Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3) Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5) Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8) Würden mehr Menschen laufen - egal wie viel oder wie schnell - würde das wahrscheinlich die Gesundheit und Lebensdauer der Bevölkerung wesentlich verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die kürzlich im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht wurde. Ko-Autorin der Publikation ist Sylvia Titze, Sportwissenschafterin der Universität Graz. Erstautor Zeljko Pedisic vom Institute for Health and Sport an der Victoria University in Melbourne/Australien, verbrachte vor einiger Zeit einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der Universität Graz. Die SportwissenschafterInnen analysierten für ihre Untersuchung 14 Studien über den Zusammenhang zwischen Laufen und dem Risiko an verschiedenen gesundheitlichen Ursachen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs, zu sterben. Diese Studien, die an insgesamt über 232 000 Personen über einen Zeitraum von fünfeinhalb bis 35 Jahren durchgeführt wurden, zeigen: ,,Laufen - egal in welchem Ausmaß - senkt im Vergleich zu Personen, die nicht laufen, die Gesamtmortalität um 27 Prozent, das Sterberisiko aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sogar um 30 Prozent. Das Risiko, an Krebs zu sterben, reduziert sich um 23 Prozent", berichtet Sylvia Titze.
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