Biomechanikerin Justyna Niestrawska in ihrem Labor. Hier untersucht sie gesunde und erkrankte Aortenwände.
Biomechanikerin Justyna Niestrawska untersucht an der TU Graz das mechanische Verhalten der Aorta und versucht es mit mathematischen Formeln darzustellen. Und erhielt dafür den deutschen Aortenpreis. Was hat Maschinenbau mit dem menschlichen Körper zu tun? Kann man biologische Prozesse erklären wie die Funktionsweise einer Maschine? Die Biomechanikerin Justyna Niestrawska kann diese Fragen beantworten - direkt mit ihrer täglichen Arbeit. Ihr Spezialgebiet ist die Kontinuumsmechanik, bei der die Funktionsweisen des menschlichen Körpers mittels mathematischer Gleichungen beschrieben, modelliert und simuliert werden. Ursprünglich studierte die Deutsche mit polnischen Wurzeln an der RWTH Aachen Maschinenbau und spezialisierte sich auf Kunststofftechnik. Im Master studium begann sie sich für Medizintechnik zu interessierten, forschte an Herzklappen und stieß bei einem Forschungsaufenthalt an der University of Auckland, Neuseeland, auf das Feld der Kontinuumsmechanik, wie sie an einem der letzten verschneiten Wintertage des Jahres in der warmen, grün bepflanzten Küche des Instituts für Biomechanik an der TU Graz erzählt: ,,In Neuseeland kam ich zum ersten Mal mit dieser Forschung in Berührung. Man weiß, dass sich die Herzmuskeln bei bestimmten Krankheiten schwerer kontrahieren als im gesunden Zustand.
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