Aufnahmen der Sonnenkorona vom NASA-SDO-Satelliten bei unterschiedlichen Wellenlängen - Temperaturen - im Extremen Ultravioletten, angezeigt durch unterschiedliche Farben. Grün zeigt aufgeheiztes Sonnenplasma bei etwa zehn Millionen Grad an. Im Bereich des grünen X in der Mitte des Bildes brechen einander entgegengesetze Magnetfelder auf, um sich anschließen neu zu formieren. Bild: NASA SDO, Yang Su
Forscher der Uni Graz beobachtet erstmals die zündende Ursache für Explosionen auf der Sonne - Wenn das Weltraumwetter Kapriolen schlägt, dann hat das mitunter auch auf der Erde Auswirkungen. Explosionen auf der Sonne schleudern geladene Teilchen manchmal bis in die Atmosphäre des Blauen Planeten. Dort können sie Satelliten stören, den Flugverkehr behindern und sogar Stromausfälle auf der Erde verursachen. Dr. Yang Su, Sonnenforscher in der Arbeitsgruppe von Astrid Veronig am Institut für Physik der Karl-Franzens-Universität Graz, hat erstmals direkt in hochaufgelösten Sonnenbildern beobachtet, wie durch die Verschmelzung von Magnetfeldern Explosionen entstehen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden nun im renommierten Fachjournal Nature Physics publiziert. In der äußeren Atmosphäre der Sonne, der Korona, beträgt die Temperatur mehrere Millionen Grad Celsius. Wenn das Plasma - das ist das gasförmige Material aus geladenen Teilchen, aus dem die Sonne besteht - explodiert, steigt die Temperatur in diesen Bereichen auf über 20 Millionen Grad.
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