Vier Antworten zur "Utopie Europa" aus dem Sommerdiskurs 2015

Nachdenken über Europa - beim Sommerdiskurs 2015 der Universität Wien, der von 5
Nachdenken über Europa - beim Sommerdiskurs 2015 der Universität Wien, der von 5.-7. August in Strobl am Wolfgangsee stattfand. (Fotos: SHS/Universität Wien)
Eine Frage stand im Zentrum der Vorträge und Arbeitsgruppen beim Sommerdiskurs der Universität Wien 2015: Sollte bei der Entwicklung der EU die pragmatische oder utopische Herangehensweise gewählt werden? Lesen Sie hier vier prominente Antworten, u.a. von der ehem. OGH-Präsidentin Irmgard Griss. "Europa - Die pragmatische Utopie" war das Thema des Sommerdiskurses der Universität Wien, der auch heuer wieder zahlreiche Sommerhochschul-AbsolventInnen und Führungskräfte aus Wirtschaft, Recht und Kultur nach Strobl am Wolfgangsee lockte. Statt eines Nachberichts der gelungenen drei Tage voller spannender Diskussionen haben die VeranstalterInnen heuer einigen TeilnehmerInnen eine Frage gestellt. Es antworten Alexandra Föderl-Schmid; Chefredakteurin und Co-Herausgeberin von "Der Standard" und "derStandard.at", Eva Nowotny, Botschafterin i.R. und Vorsitzende des Universitätsrats der Universität Wien, Michael Stampfer, Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungsund Technologiefonds sowie Irmgard Griss, Präsidentin des Obersten Gerichtshofs a.D. Sollte bei der Entwicklung der EU die pragmatische oder utopische Herangehensweise gewählt werden? Alexandra Föderl-Schmid: Es ist wieder Zeit für Utopien, mit Pragmatien kommen wir nicht weit - wir brauchen wieder hochfliegende Pläne. Eva Nowotny: Wir müssen in der Europäischen Entwicklung natürlich pragmatisch vorgehen. Es gibt Interessen, handfeste Interessen, es gibt die Bürger und Bürgerinnen, die mitzunehmen sind, es gibt die Entwicklungen, die man berücksichtigen muss.
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