Massiv verschleimte Bronchien

Bernd Lamprecht; Credit: KUK
Bernd Lamprecht; Credit: KUK
Bernd Lamprecht; Credit: KUK - JKU Professor forscht in internationaler Studie an neuer Therapie. Viele Infektionen in der Kindheit können später im Erwachsenenleben sogenannte ,,Non-CF-Bronchiektasen" zur Folge haben. Das heißt, die Patient*innen leiden nicht an einer genetisch bedingten Cystischen Fibrose (CF), haben aber ähnliche Symptome. ,,Die Hauptproblematik ist, dass es durch die früheren Infektionen in den Bronchien zu Ausbuchtungen gekommen ist, in denen sich der Schleim festsetzt und sich schlecht abhusten lässt. Hinzukommt, dass die unbrauchbaren Aussackungen einen guten Nährboden für Bakterien bieten und in der Folge die Gabe von Antibiotika nötig ist" , erläutert Univ.-Prof. Bernd Lamprecht, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Pneumologie im Kepler Universitätsklinikum. Entdeckt wird das Krankheitsbild meist, wenn Patient*innen auffällig oft nacheinander einen Atemwegsinfekt bekommen und ein Röntgenoder CT-Bild die Diagnose bestätigt. Betroffene lernen im Zuge einer Atemphysiotherapie eine bestimmte Technik, wie sie sich leichter tun, den Schleim abzuhusten.
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