Das Alte Testament gehört seit den Anfängen des Christentums zu dessen Grundlagen (Copyright: Andreas Neufahrt, flickr.com,
Der diesjährige Dies facultatis der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien greift die Frage auf, ob das Alte Testament für das Christentum konstitutiv war - ein Thema, das auch jüngst in Fachkreisen wieder kontrovers diskutiert wurde. Der bekannte Theologe und Alttestamentler Konrad Schmid von der Universität Zürich hält einen Vortrag zum Thema "Christentum ohne Altes Testament?". Das Christentum ist historisch aus dem Judentum entstanden und hat sich binnen dreier Jahrhunderte zu einer Weltreligion entwickelt. Jesus von Nazareth las das Alte Testament. Das Urchristentum hat dieses fraglos als Heilige Schrift angesehen, das Neue Testament wurde ihr dann zur Seite gestellt, nicht übergeordnet und nicht untergeordnet. Das Alte Testament gehört also seit den Anfängen des Christentums zu dessen Grundlagen. Gleichwohl ist es in der Geschichte des Christentums immer wieder hinterfragt und in seiner Gültigkeit bestritten worden. Über Konrad Schmid 1965 in Zürich geboren, Theologiestudium in Zürich, Greifswald und München, 1990/1991 Vikariat und Ordination. 1996 Promotion und 1998 Habilitation in Zürich. 1999-2002 Professor für Alttestamentliche Theologie in Heidelberg, seit 2002 Professor für Alttestamentliche Wissenschaft und Frühjüdische Religionsgeschichte in Zürich. Zu den Schwerpunkten der wissenschaftlichen Forschung von Konrad Schmid zählen die Literaturund Theologiegeschichte des Alten Testaments (besonders Pentateuch, Prophetie, Hiob), Literatur, Religion und Geschichte des frühen Judentums (persische, griechische und römische Zeit) sowie die innerbiblische Schriftauslegung. Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.