Gehirne mit Durchblick

Die hellen Punkte sind Beta-Amyloid-Plaques im Gehirn einer Maus. Sie werden für
Die hellen Punkte sind Beta-Amyloid-Plaques im Gehirn einer Maus. Sie werden für die Entstehung der Alzheimer-Krankheit verantwortlich gemacht.
Wien (TU). Ins Gehirn hineinschauen zu können ist ein alter Traum der Wissenschaft. Moderne bildgebende Techniken wie die Magnetresonanztomografie zeigen Gehirne zwar sogar bei der Arbeit, sind aber noch sehr weit von der Darstellung einzelner Hirnzellen entfernt. Um zu sehen, wie sich die Nervenzellen verzweigen und mit ihren Nachbarzellen in Kontakt treten, sind die HirnforscherInnen bisher auf zweidimensionale anatomische Präparate angewiesen. Hans-Ulrich Dodt, Professor und Leiter der Abteilung Bioelektronik am Institut für Festkörperelektronik der Technischen Universität (TU) Wien, arbeitet seit knapp vier Jahren an einer völlig neuen Methode, Gehirne unter dem Mikroskop bis in kleinste Details zu analysieren. Dafür macht er beispielsweise komplette Mäusegehirne nahezu völlig durchsichtig. ,,Wir passen den Brechungsindex des Hirngewebes mit einer öligen Flüssigkeit so an die Umgebung an, dass die Gehirne transparent werden", erklärt er seine Methode.
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