Wie Haizähne Evolutionsprozesse entschlüsseln können

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Abb. 1: Tigerhai (© Dirk Krüßmann)
Abb. 1: Tigerhai (© Dirk Krüßmann)
Abb. Tigerhai (© Dirk Krüßmann) Zahnformen des Tigerhais: Schon der Embryo wechselt - und verschluckt - seine Zähne Vom Embryo bis zum Schildkröten-Knacker: Ein Team um die Paläobiologin Julia Türtscher von der Universität Wien erforschte den mehrfachen Wechsel der Zahnform beim Tigerhai. Die kürzlich im Journal of Anatomy veröffentlichte Studie ist auch für die Paläontologie zentral, um aus den unzähligen erhaltenen Haizähnen Rückschlüsse auf ausgestorbene Arten ziehen zu können. Knorpelfische, also Haie und Rochen, besitzen ein sogenanntes Revolvergebiss: Sobald sie einen Zahn verlieren, kommt ein neuer hinterher, und das ein Leben lang. "Dementsprechend haben wir sowohl von lebenden als auch von fossilen Knorpelfischen eine unglaubliche Menge an Zähnen, anhand derer wir auch für frühere Zeiten untersuchen können, wann und wie welche Art entstand beziehungsweise wieder ausstarb", erklärt Julia Türtscher vom Institut für Paläontologie der Universität Wien. Eine besondere Herausforderung bei solchen Forschungsarbeiten: Bei den meisten Haiarten verändert sich die Zahnform im Laufe ihres Lebens. Abb.
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