Forscher der Universität Wien haben eine Methode entwickelt, die die kontrollierte Erzeugung von Fehlstellen in Graphen auf Längenskalen erlaubt, die sich der makroskopischen Welt annähern.
Forscher der Universität Wien haben eine Methode entwickelt, die die kontrollierte Erzeugung von Fehlstellen in Graphen auf Längenskalen erlaubt, die sich der makroskopischen Welt annähern. AlexanderAlUS) - Die Eigenschaften von Materialien werden häufig durch Unvollkommenheiten in ihrer atomaren Struktur bestimmt, insbesondere wenn das Material selbst nur ein Atom dick ist, wie z.B. Graphen. Forscher*innen der Universität Wien haben nun eine Methode entwickelt, die die kontrollierte Erzeugung derartiger Fehlstellen in Graphen auf Längenskalen erlaubt, die sich der makroskopischen Welt annähern. Die durch Mikroskopie in atomarer Auflösung bestätigten Forschungsergebnisse wurden in Nano Letters veröffentlicht und dienen als wesentlicher Ausgangspunkt sowohl für das anwendungsorientierte Maßschneidern von Graphen als auch für die Entwicklung neuer Materialien. Graphen besteht aus Kohlenstoffatomen, die in einem maschendrahtähnlichen Muster angeordnet sind. Das nur ein Atom dicke Material ist bekannt für seine vielen außergewöhnlichen Eigenschaften, wie z.B. extreme Festigkeit und bemerkenswerte elektrische Leitfähigkeit. Seit seiner Entdeckung haben Forscher nach Möglichkeiten gesucht, Graphen durch kontrollierte Manipulation seiner atomaren Struktur weiter maßzuschneidern.
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