Atomares Puzzlespiel

Im Ribosom werden Aminosäuren zu Peptiden verknüpft. (Bild: Wikimedia Commons)
Im Ribosom werden Aminosäuren zu Peptiden verknüpft. (Bild: Wikimedia Commons)
Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Bern hat ein Team um Ronald Micura vom Institut für Organische Chemie einen molekularen Mechanismus in den Proteinfabriken der Zelle aufgeklärt. Es ist das Ergebnis einer langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit dieser beiden Forschungsgruppen, die ein spezielles Verfahren dafür entwickelt haben. Sie gelten als die Proteinfabriken der Zelle: die Ribosomen. In diesen komplexen Strukturen aus Proteinen und Ribonukleinsäuren (RNA) werden auf Basis des genetischen Codes Aminosäuren miteinander verknüpft und auf diese Weise Proteine hergestellt. 2009 wurde für Studien zur Struktur und Funktion des Ribosoms der Chemie-Nobelpreis verliehen. Seither bemüht sich die Wissenschaftsgemeinde zum einen diese am bakteriellen Ribosom gewonnenen Erkenntnisse auf höhere Lebensformen auszuweiten, insbesondere auf menschliche Zellen. Andererseits richten die Forscherinnen und Forscher ihr Interesse auf eine große Zahl von Faktoren, die diesen Prozess regulieren.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience