Wärmepumpen: auch für das Fernwärmenetz sinnvoll

Rotor einer kältemittelfreien, hocheffizienten ecop Wärmepumpe [1]
Rotor einer kältemittelfreien, hocheffizienten ecop Wärmepumpe [1]
Mehr Effizienz, weniger CO2: Fernwärme könnte in vielen Fällen noch umweltfreundlicher werden, wenn man zusätzlich Wärmepumpen einsetzt, zeigt eine Studie der TU Wien. Wärmepumpentechnik für die Heizung zu Hause ist längst nichts Ungewöhnliches mehr. Doch für große Fernwärmenetze werden Wärmepumpen heute kaum eingesetzt. Die Energy Economics Group der TU Wien schloss nun das großangelegte, vom Klimaund Energiefonds geförderte, Forschungsprojekt ,,P2H-Pot" ab, in dem das Potenzial von Wärmepumpen im Fernwärmebereich untersucht wurde. Das Ergebnis: In vielen Fernwärmenetzen könnte die Wärmepumpentechnik eine wesentliche Effizienzsteigerung bringen, CO2-Emissionen sparen und durch Nutzen von überschüssigem Strom aus alternativen Quellen das Stromsystem stabilisieren. Ein Marktanteil von Wärmepumpen von 10 bis 30 % bei der Erzeugung von Fernwärme bis zum Jahr 2050 ist für viele Fernwärmenetze realistisch. Kaltes wird kälter und Warmes wird wärmer - Wenn man kalte und warme Objekte in Kontakt bringt, gleichen sie ihre Temperaturen an.
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