Kinderrechte sollten beim humanitären Bleiberecht mehr gehört werden, meint Lisa Heschl, Expertin für Menschenrechte an der Universität Graz. Foto: ibrahim abed auf Pixabay
Kinderrechte sollten beim humanitären Bleiberecht mehr gehört werden, meint Lisa Heschl, Expertin für Menschenrechte an der Universität Graz. Foto: ibrahim abed auf Pixabay - Humanitäres Bleiberecht: Wissenschafterin der Universität Graz für Gesetzesreform SchülerInnen und deren Familien leben seit Jahren in Österreich, werden aber nach Georgien und Armenien abgeschoben. Der Bundespräsident ,,kann es nicht glauben" und fragt, ob die Rechte der Kinder gewährleistet wurden? ,,Das Kindeswohl müsste in bestimmten Fällen vor dem Interesse des Staates stehen", meint Lisa Heschl, Wissenschafterin am Europäischen Trainingsund Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz. Und sie tritt für eine Reform des humanitären Bleiberechts in Österreich ein. Das österreichische Fremdenund Asylrecht gehört sicher nicht zu den einfachsten juristischen Materien. Unabhängig vom derzeit heftig diskutierten Fall stellt sich die Frage, wann humanitäres Bleiberecht gewährt werden kann. ,,Grundsätzlich ist die Entscheidung eine Abwägung zwischen dem Interesse des Staates an der Einhaltung seiner Gesetze und den individuellen Lebensumständen einer Person", erklärt Lisa Heschl.
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