Die Mechanik des Immunsystems

Wenn die T-Zellen unseres Immunsystems aktiv werden, dann spielen dabei winzige Zugkräfte auf molekularer Ebene eine wichtige Rolle. Sie konnten an der TU Wien nun untersucht werden. Es sind hochkomplizierte Prozesse, die permanent in unserem Körper ablaufen, um Krankheitserreger in Schach zu halten: Die T-Zellen unseres Immunsystems sind ständig damit beschäftigt, nach Antigenen zu suchen - verdächtigen Molekülen, die an bestimmten Rezeptoren der T-Zellen andocken können wie ein Schlüssel, der exakt in ein bestimmtes Schloss passt. Dadurch wird die T-Zelle aktiv, die Abwehrmechanismen des Immunsystems werden in Gang gesetzt. Wie dieser Prozess auf atomarer Ebene abläuft, ist bisher noch nicht gut verstanden. Klar ist nun allerdings: Beim Andocken der Antigene an der T-Zelle spielt nicht nur Chemie eine Rolle, entscheidend sind auch mikromechanische Effekte. Winzige Strukturen an der Zelloberfläche wirken wie mikroskopische Zugfedern.
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