Neue Erkenntnisse zum nuklearmedizinischen Bildgebungsverfahren PET

Um die Wiederholbarkeit von biomedizinischen Experimenten zu verbessern, zeichnet das renommierte elektronische Wissenschaftsmagazin JoVE Studienversuche per Video auf. Das Magazin hat nun die Arbeitsgruppe Radiochemie und Radiopharmazie der Klinischen Abteilung für Nuklearmedizin der MedUni Wien eingeladen, ihre Studienversuche zur Positronen-Emissions-Tomografie (PET) filmisch dokumentieren zu lassen. Dem Team war es gelungen, einen für die Appetitsteuerung wichtigen Rezeptor im Gehirn durch radioaktive Markierung eines Moleküls sichtbar zu machen. Aus Tierversuchen wusste man, dass jenes Molekül allerdings nicht in gewünschtem Ausmaß im Gehirn ankommt. Das Team konnte jetzt mittels einer zellbasierten Methode erstmals zeigen, dass es tatsächlich ausgeschleust wird. Es ist ein bekanntes Problem in der Medizin, Biologie, Immunologie und den Neurowissenschaften, dass Experimente aus verschiedenen Gründen nicht für alle ForscherInnen gleichermaßen wiederholbar sind. Oft liegt es an der missverständlichen Vermittlung der angewandten Techniken, und die Resultate weichen oft von den ursprünglichen Studienergebnissen ab.
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