Bösartige Knochenmarkserkrankung: Neue Hoffnung für MPN-PatientInnen
Myeloproliferative Neoplasien (MPN) können derzeit nur unzureichend behandelt werden. Ein Team der Vetmeduni Vienna und des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften/Medizinische Universität Wien entdeckte einen neuen Behandlungsansatz, der das nun grundlegend ändern könnte, wie eine soeben in der wissenschaftlichen Top-Zeitschrift ,,Blood" veröffentlichte Studie zeigt. Bei MPN handelt es sich um eine Gruppe seltener, bösartiger Erkrankungen des Knochenmarks, bei denen zu viele rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und/oder Blutplättchen gebildet werden. MPN sind seltene chronische Erkrankungen, jedes Jahr werden nur etwa 1 bis 2 Fälle pro 100. Einwohner neu diagnostiziert. Eine MPN kann alle Altersgruppen betreffen, ist aber am häufigsten bei Erwachsenen um die 60 Jahre. Männer erkranken etwas häufiger als Frauen.


