Gerhard Schütz
Neurotransmitter-Transporter gehören zu den begehrtesten Transportproteinen in der Forschung, kommt ihnen doch eine zentrale Rolle in der Signalverarbeitung im Gehirn zu. Eine gemeinsame Studie der TU Wien und der Medizinischen Universität Wien konnte nun erstmals zeigen, welchen strukturellen Einfluss Membranlipide auf den medizinisch relevanten Serotonin-Transporter haben. Hohe PIP2 Konzentrationen an der Zellmembran (links) verhindern SERT Oligomerisierung oder Dissoziation, sodass der Oligomerisierungsgrad arretiert wird. Im Endoplasmatischen reticulum ist die PIP2 Konzentration sehr gering (rechts), sodass die SERT-Oligomerisierung einem Gleichgewicht zustrebt. Die Membran einer Zelle besteht aus einer Lipid-Doppelschicht. Lipide sind gute chemische und elektrische Isolatoren, die Zellinneres von Zelläußerem ideal separieren können. Membranen beherbergen aber auch eine Vielzahl von Proteinen, von denen einige den geregelten Austausch von Substanzen über die Membran hinweg regulieren.
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