Grafikkarten helfen nicht nur bei Grafikanwendungen - an der TU Wien untersucht man, wie man sie für hoch anspruchsvolle wissenschaftliche Anwendungen nutzen kann.
Hochparallele Computersimulationen können heute mit Grafikkarten durchgeführt werden - die TU Wien wurde nun von NVIDIA als ,,Nvidia GPU Research Center" ausgezeichnet. Grafikkarten helfen nicht nur bei Grafikanwendungen - an der TU Wien untersucht man, wie man sie für hoch anspruchsvolle wissenschaftliche Anwendungen nutzen kann. Früher war die Sache klar: Der Prozessor des Computers war dazu da, um etwas auszurechnen, und die Grafikkarte, um etwas am Bildschirm darzustellen. Doch Grafikkarten (GPUs) werden immer leistungsfähiger, nicht zuletzt durch hohe Anforderungen von Computerspielen im 3D-Bereich. Daher kann man sie mittlerweile auch für ganz andere Dinge verwenden, zum Beispiel für wissenschaftliche Simulationsrechnungen. Am Institut für Mikroelektronik der TU Wien werden Rechenmethoden entwickelt, mit denen man die speziellen Vorteile von Grafikkarten optimal für die Wissenschaft nutzen kann. Der Grafikkartenhersteller Nvidia zeichnet diese Leistungen in diesem Bereich nun aus, indem er das Forschungsteam von Karl Rupp zum ,,Nvidia GPU Research Center" macht und auf vielfältige Weise unterstützt.
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