Der Ausgleich zwischen Weit- und Engstellung der Blutgefäße spielt eine wichtige Rolle für die Regelung des Blutdrucks. Foto: Philipp Flury/ Astrid Schrammel, Erstautorin der Publikation
Grazer WissenschafterInnen klären Ursache für die Fehlfunktion von Blutgefäßen bei Stoffwechselstörung - Ist der Fettabbau im Körper gestört, kann dies zu Adipositas, Diabetes und in Folge zu verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit schädlichen Fetteinlagerungen in Organen führen. Welche molekularen Mechanismen dafür verantwortlich sind, dass der Ausgleich zwischen Weitund Engstellung der Blutgefäße bei gestörtem Fettabbau nicht mehr funktioniert, haben WissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit KollegInnen der Medizinischen Universität Graz und der Uni Salzburg erstmals herausgefunden. Die Erkenntnisse, die zur Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten beitragen können, wurden im renommierten Fachjournal Biochimica et Biophysica Acta (BBA) publiziert. Der Wechsel zwischen Weitund Engstellung der Gefäße spielt eine wichtige Rolle für die Regelung des Blutdrucks. Bei Fettstoffwechselerkrankungen funktioniert dieser Ausgleich nicht mehr so, wie er sollte. ,,Normalerweise aktivieren Botenstoffe wie Bradykinin das Enzym eNOS (endotheliale Stickstoffmonoxidsynthase), das dann durch Bildung von Stickstoffmonoxid die Weitstellung der Gefäße bewirkt. eNOS ist vor allem im Endothel - das sind die Zellen der innersten Schicht der Gefäßwand - vorhanden", erklärt Ass.
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