Aerosolneubildung in der Atmosphäre im Labor nachgestellt

CLOUD Messkammer mit angeschlossenen Messapparaturen waehrend der CLOUD7 Messkam
CLOUD Messkammer mit angeschlossenen Messapparaturen waehrend der CLOUD7 Messkampagne, CERN, Oktober 2012 (Copyright: CERN)
Aerosolteilchen wirken kühlend auf die Atmosphäre. Nach gegenwärtigen Schätzungen entsteht etwa die Hälfte aller Wolkentropfen an Aerosolpartikeln, die sich in der Atmosphäre erst neu bilden. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Partikelneubildung durch Nukleation in der Atmosphäre eine Schlüsselrolle bei der Klimaentwicklung spielt. Welche Moleküle an diesem Prozess teilnehmen ist bisher noch unbekannt. Einem internationalen Forschungsteam mit Beteiligung von Aerosolphysikern der Universität Wien um Paul Wagner ist es nun erstmals gelungen, die atmosphärischen Aerosolneubildungsraten im Rahmen des CLOUD-Experiments am CERN-Teilchenbeschleuniger zu reproduzieren. Die Ergebnisse werden nun in "Nature" veröffentlicht. Das CLOUD-Experiment beschäftigt sich mit einem der schwierigsten offenen Probleme der Atmosphärenphysik - der Erklärung, wie Aerosolpartikel in der Atmosphäre entstehen und damit das Klima beeinflussen.
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