Bleibt dieser Platz leer? Der EU-Erweiterungsprozess könnte durch die Corona-Krise wieder einmal ins Stocken geraten, meint Florian Bieber. Die Corona-Pandemie hat in Südosteuropa Demokratiedefizite aufgezeigt. Dennoch spricht sich der Forscher für einen gut durchdachten Reformationsprozess der EU aus, der auch die Aufnahmen neuer Mitglieder einschließen sollte. Foto: Kaboompics.com/pexels.com.
Bleibt dieser Platz leer? Der EU-Erweiterungsprozess könnte durch die Corona-Krise wieder einmal ins Stocken geraten, meint Florian Bieber. Die Corona-Pandemie hat in Südosteuropa Demokratiedefizite aufgezeigt. Dennoch spricht sich der Forscher für einen gut durchdachten Reformationsprozess der EU aus, der auch die Aufnahmen neuer Mitglieder einschließen sollte. Foto: Kaboompics.com/pexels.com. Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" stehen ForscherInnen der Universität Graz zu verschiedenen Aspekten der Corona-Krise ein Mal pro Woche Rede und Antwort. In der elften Epsiode diskutiert Südosteuropa-Experte Florian Bieber die Lage am Westbalkan: wie dort mit der Pandemie umgegangen wurde, welche Spuren die rigiden, teils autokratischen Maßnahmen der Regierungen in der Region hinterlassen könnten und wie sich das alles auf eine mögliche Erweiterung der EU auswirken wird, sind Teilfragen des Gesprächs. Besorgniserregend ist für Florian Bieber der Griff nach der absoluten Macht unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung, so wie es beispielsweise in Ungarn geschehen ist.
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