Regionalbahnen statt Hochgeschwindigkeitszüge

TGV-Hochgeschwindigkeitszüge in Paris: Manchmal bringen bessere Regionalbahnen m
TGV-Hochgeschwindigkeitszüge in Paris: Manchmal bringen bessere Regionalbahnen mehr.
In vielen Ländern wird die Errichtung von Hochgeschwindigkeits-Zugstrecken diskutiert. Eine Studie der TU Wien zeigt aber, dass Ausbau von Regionallinien oft mehr Nutzen bringt. Der Ausbau von Langstreckenverbindungen ist nicht unbedingt die beste Methode, die Reisedauer zu minimieren. Berechnungen von Tadej Brezina und Prof. Hermann Knoflacher vom Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien zeigen, dass es für die überwiegende Mehrheit aller Wegstrecken sinnvoller wäre, die Geschwindigkeit der Zubringerlinien zu erhöhen und die Fahrpläne so abzustimmen, dass die Wartezeit an den Bahnhöfen möglichst kurz bleibt. Flächendeckendes Netz statt einzelner Prestigeprojekte - ,,Der beste Hochgeschwindigkeitszug nützt nichts, wenn man zu lange braucht, um zu ihm zu gelangen", sagt Tadej Brezina. Auf besonders gut ausgebauten Strecken (etwa zwischen Wien und St. Pölten) erreicht man heute eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 148 km/h, durch einen weiteren Ausbau wären theoretisch auch 220 km/h möglich. Regionalbahnen in Österreich hingegen fahren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 40 km/h, andere Verkehrsmittel wie Busse, U-Bahn oder Straßenbahnen sind noch deutlich langsamer.
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