Marko Feingold-Lecture am 7. April 2014
7.4.2014, 18 h, Edmundsburg, Europasaal, Mönchsberg 2 (Zugang Toscaninihof, Lift): Marko Feingold-Lecture mit Dr. Jacob S. Eder, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Marko Feingold-Preis-Träger 2013. In seinem Vortrag befasst sich Jakob Eder, Historiker und Träger des Marko Feingold-Preises 2013, mit denReaktionen bundesdeutscher Politiker und Diplomaten auf die seit den späten 70er Jahren stark anwachsendeBeschäftigung der US-amerikanischen Gesellschaft mit der Geschichte des Holocaust. Vor allem konservativePolitiker um Bundeskanzler Helmut Kohl sahen in dieser Entwicklung eine Gefahr für das Ansehen derBundesrepublik und die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Zwar scheiterten deren Bemühungen, auf dieEntwicklung der amerikanischen Holocaust-Erinnerung Einfluss zu nehmen. Die intensive Auseinandersetzungdamit hinterließ jedoch Spuren in der Bundesrepublik, wo sie sich in den 90er Jahren sogar förderlich auf denpolitischen Umgang mit der NS-Vergangenheit auswirkte. Im Anschluss bittet die Universität zu einem Umtrunk.Wir bitten Sie um verbindliche Anmeldung bis 31. März unter: marietta.bauernberger(at)sbg.ac.at. Jüdische und christliche Bibel in der Spätantike: Verschiedene Auslegungstraditionen: Gemeinsamkeiten und Grenzziehungen (Beispieltext: Ex 14-15)



