JKU-Standort historisch gesehen: Umfassende Studie zur NS-Zeit

Abb. 1: Lager im Umfeld von Schloss Auhof, Sommer 1944; Atlas zur Löschwasserver
Abb. 1: Lager im Umfeld von Schloss Auhof, Sommer 1944; Atlas zur Löschwasserversorgung in Linz
Die Johannes Kepler Universität Linz nimmt ihr 50-Jahr-Jubiläum zum Anlass, auf die Vergangenheit des heutigen Hochschul-Areals zurückzublicken. Die Studie von Historiker Hermann Rafetseder beleuchtet Gelände und Umfeld vor allem zu Zeiten des Nationalsozialismus, eine Ausstellung komplettiert das umfangreiche Projekt der geschichtlichen Aufarbeitung. Die Schau ist bis Jahresende im Bereich des Science Café im Science Park 3 der JKU zu sehen. 'Der runde Geburtstag der Kepler Universität darf kein Anlass sein, nur in Feierlaune und Jubelstimmung zu verfallen', betont Rektor Meinhard Lukas. 'Gerade eine Bildungseinrichtung hat bei der Aufarbeitung eine besondere Verantwortung.' Rafetseders Studie wirft einen umfassenden Blick auf ein dunkles Kapitel und setzt sich auch mit weiteren Facetten der Vergangenheit des Universitäts-Standortes auseinander. 'Die JKU bekennt sich klar zur Pluralität und vermittelt ihren Studierenden Respekt vor dem Anderen und Fremden, ein Bekenntnis zur unteilbaren und ungeteilten Menschenwürde sowie ein gefestigtes Demokratieverständnis', unterstreicht Lukas die universitäre Vorbildfunktion.
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