Gesundheits-Check für Häuser

Ist die Bausubstanz schlecht, ist es keine gute Idee, viel Geld in einen Ausbau
Ist die Bausubstanz schlecht, ist es keine gute Idee, viel Geld in einen Ausbau zu investieren.
Auch heuer bildete die Technische Universität (TU) Wien gemeinsam mit dem Österreichischen Institut der Sachverständigen für bautechnische Immobilienbewertung (ÖIBI) ExpertInnen aus, die in Zukunft wichtige Gutachten über den Zustand von Gebäuden erstellen werden. Dachausbauten sind beliebt - auch in alten, innerstädtischen Häusern. Doch wer garantiert, dass der Traum vom Dachausbau sich nicht in Staub und Geröll auflöst, wenn sich später herausstellt, dass die Bausubstanz des Gebäudes einfach nicht mehr gut genug ist? Um böse Überraschungen bei Ausbauoder Umbauarbeiten zu vermeiden schreibt die Wiener Baupolizei seit 2008 die Erstellung eines ,,Ingenieurbefundes" vor. In diesem Befund wird der Zustand eines Gebäudes festgestellt, bevor eine Baubewilligung erteilt werden kann. Als einzige Ausbildungsstätte in Österreich bietet die TU Wien gemeinsam mit dem ÖIBI ein Spezialseminar an, in dem das notwendige Wissen zum Ausstellen solcher Gebäudediagnosen vermittelt wird. Am 24. Jänner erhalten die AbsolventInnen des diesjährigen Seminars ihre Abschlusszertifikate. Umfangreiche Ausbildung an der TU Wien Eine ganze Palette wichtiger Qualifikationen wird bei diesem Seminar vermittelt: Die Ausbildung behandelt rechtliche Grundlagen und behördlichen Vorgaben, sie vermittelt umfangreiches Wissen in technischen Fragen, vom Dachstuhl bis zur Stabilität der Fundamente, und auch Kenntnisse über die finanzielle Bewertung von Gebäuden kann man sich dort aneignen.
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