Gegen den Bankrott

Vizerektor Peter Riedler strich hervor, wie wichtig es ist, die Auswirkungen der
Vizerektor Peter Riedler strich hervor, wie wichtig es ist, die Auswirkungen der Staatsschulden wissenschaftlich zu untersuchen. Dekan Thomas Foscht bedankte sich für das Initiieren des Forschungsprojekts und des Workshops. Jörn Kleinert, Michael Pammer und Walter Iber (v. l.) erforschen Staatsschuld und Steuerpolitik. (Bitte auf den Rechts-Pfeil im Foto klicken)
Forschungsprojekt zur Österreichischen Fiskalpolitik startete mit Workshop - Die Oesterreichische Nationalbank finanziert das Projekt "Fiskalpolitik und Staatsverschuldung in der sehr langen Frist am Beispiel Österreichs 1811-2021: Akuter Handlungebedarf in der derzeitigen Finanzund Wirtschaftskrise?" an den Instituten für Wirtschafts-, Sozialund Unternehmensgeschichte sowie Volkswirtschaftslehre. Geleitet wird das Vorhaben von Walter M. Iber und Jörn Kleinert. Zeitlicher Ausgangspunkt der Forschungen ist der habsburgische ,,Staatsbankerott" des Jahres 1811. Bis 2017 will das Team von diesem Ereignis an eine Schuldenkurve Österreichs bis herauf in die Gegenwart erstellen und unter der Berücksichtigung der historischen sowie sozialen Gegebenheiten interpretieren. Besonderes Augenmerk wollen die Forscher auch auf die sich wandelnde Rolle und Funktion der Oesterreichischen Nationalbank legen. Der Startschuss des von Stefan Karner ins Leben gerufenen Vorhabens fiel diese Woche mit einem Kick-off-Workshop, zu dem Helene Schuberth von der Oesterreichischen Nationalbank sowie die Staatsschuld-Experten Ekkehard Köhler vom Walter-Eucken-Institut in Freiburg und Michael Pammer von der Universität Linz eingeladen wurden. Mit ihnen diskutierte das Projektteam die anstehenden Forschungsfragen.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience