Buben lassen sich schwerer für das Lesen begeistern als Mädchen. Je häufiger sie im Volksschulalter zu Büchern greifen, desto eher widmen sie sich auch nach der Pubertät noch der Lektüre. Foto: Simone Peter/ Eva Kaufmann untersuchte erstmals die Lesekrise bei Jugendlichen und zeigt Wege auf, sie zu überwinden. Foto: KK
Dissertantin der Uni Graz zeigt auf, wie Jugendliche Lektüre-Krise überwinden - Zu Beginn der Pubertät durchleben alle Kinder eine Lesekrise. Wie sich diese genau auswirkt und wie man die Jugendlichen bei Buch-Laune halten kann, hat Dr. Eva Kaufmann in ihrer Dissertation am Institut für Germanistik der Karl-Franzens-Universität erstmals erforscht. Sie wurde dafür kürzlich mit dem von der Uni Graz vergebenen Viktor-Obendrauf-Preis für hervorragende fachdidaktische Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Im Frühjahr erscheint die Arbeit unter dem Titel ,,Die Lesekrise zu Beginn der Pubertät" im Narr-Verlag in Buchform. Kleine Kinder lassen sich ihre Lieblingsgeschichten immer und immer wieder vorlesen und greifen auch im Volksschulalter gerne zu denselben Buchreihen. ,,Mit rund 13 Jahren werden sie der Kinderliteratur allerdings überdrüssig, die bewährten Schemata der Geschichten werden langweilig. In der Folge wenden sich die Jugendlichen anderen Genres zu, lesen seltener, kürzer oder verlieren gar ganz die Freude daran", hat Kaufmann herausgefunden.
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