Simulation von cyber-physischen Bedrohungen der Stadt Wien

In Städten und deren Umfeld ist eine Vielzahl von kritischen Infrastrukturen angesiedelt, die wesentliche Dienste in einem geographisch engen Raum bereitstellen und dadurch zueinander in physischer und logischer Abhängigkeit stehen. Besonders Infrastrukturen wie Strom, Gas, Wasser, Kommunikation, Lebensmittel, Treibstoff, Straße oder Schiene betreiben weitläufige Netzwerke. Stefan Rass (Institut für Angewandte Informatik) erarbeitet nun im FFG geförderten Projekt ODYSSEUS gemeinsam mit seinem Team einen Rahmen für eine Simulation, welche die Folgen von Angriffen auf diese miteinander vernetzten Infrastrukturen berechnet. ,,Für den Schutz dieser kritischen Versorgungsinfrastrukturen brauchen wir eine detaillierte Risikoanalyse. Dabei müssen wir auf das Zusammenwirken dieser Netzwerke sowie auf potentielle Kaskadeneffekte fokussieren", so Projektleiter Stefan Rass. Aber auch die zuletzt zunehmend ins Blickfeld geratenen ,,Soft Targets", also für Terroranschläge attraktive Ziele im öffentlichen Raum, hätten im Fall eines Anschlags Auswirkungen auf die oben genannten Netzwerke. Mit ODYSSEUS will man nun ein simulationsbasiertes, domänenübergreifendes Risikomodell am Beispiel der Stadt Wien erstellen.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience