Ingenieurwissenschaften - Mikrotechnik
Strategische Allianz für Forschung und Lehre im Bereich Robotik: Universität Klagenfurt und Joanneum Research vertiefen ihre Kooperation
Ziel der beiden wissenschaftlichen Einrichtungen ist eine strategische Partnerschaft, um Forschung, Lehre und Infrastruktur besser zu verknüpfen. Eine neu geschaffene Brückenprofessur übernimmt dabei die wissenschaftliche Leitung bei ROBOTICS. Die Kooperation stärkt den Forschungsstandort Kärnten und fördert die regionale Wirtschaft.
Neuer Sensor entwickelt: Robotergreifer bekommen mehr Fingerspitzengefühl
Ein Team von Forschenden rund um Hubert Zangl ( Institut für Intelligente Systemtechnologien ) hat gemeinsam mit internationalen Partnern einen neuartigen taktilen Sensor entwickelt, der Robotergreifer deutlich sensibler macht. Die Technologie mit dem Namen CapTac misst nicht nur Druckkräfte, sondern auch so genannte Scherkräfte - also seitlich wirkende Kräfte, die auftreten, wenn ein Objekt zu rutschen beginnt. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift IEEE Robotics and Automation Letters veröffentlicht.
Kritische Infrastruktur wie Strommasten oder Bahnschienen mit Drohnen inspizieren: Projekt an der Universität Klagenfurt erhält Förderung von der Christian Doppler Gesellschaft
Mit der Förderschiene -Transfer.Science to Spin-offunterstützt die Christian Doppler Forschungsgesellschaft zehn Forschungsaktivitäten bei den letzten Schritten von der Grundlagenforschung zur Anwendung mit insgesamt 6,8 Millionen Euro. Unter den geförderten Projekten ist AIONIC, das eine vollständig autonome Inspektion von kritischer Infrastruktur mit Drohnen oder Robotern ermöglichen soll. Das Projektteam bestehend aus Thomas Jantos, Martin Scheiber und Eren Allak wird von Stephan Weiss (Forschungsgruppe Control of Networked Systems ) geleitet. Das Forschungsteam kann dabei auf umfassenden Vorarbeiten aus anderen Projekten aufbauen.
Im Masterstudium zum Jet Propulsion Laboratory der NASA: Lorenzo Miarelli arbeitet zu Zustandsschätzung von Drohnen
Wie kann eine Drohne möglichst genau ihren Zustand und ihre Position einschätzen, selbst wenn sie in einer Region ohne gutes GPS-Signal und mit nur wenigen visuellen Unterscheidungsmerkmalen wie beispielsweise in einer Wüste fliegt? Lorenzo Miarelli arbeitet im Rahmen seiner Masterarbeit an mathematischen Methoden, die Drohnen und Roboter bei der autonomen Navigation unterstützen sollen.
Drohnenschwarm ahmt Vögel nach und blickt durch Blätterdächer
Lernen von der Natur: Die beeindruckenden Fähigkeiten von Vogelschwärmen haben sich Forscher*innen der JKU zum Vorbild genommen.


