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Medizinische Universität Wien


Ergebnisse 141 - 160 von 960.


Gesundheit - Physik - 06.08.2024
Neue Methode für Diagnose und Überwachung von COVID-19
Neue Methode für Diagnose und Überwachung von COVID-19
Ein Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien hat im Rahmen einer Studie gezeigt, dass rein optische Messungen der Viskosität des Blutplasmas Aufschluss über den Schweregrad und Verlauf von COVID-19 geben können. Dass die sogenannte Brillouin-Lichtstreuungspektroskopie kleinste Plasmamengen in weniger als einer Sekunde analysieren kann, macht sie zu einer vielversprechenden Methode für die Überwachung schwer erkrankter Patient:innen.

Gesundheit - Pharmakologie - 05.08.2024
Herzinsuffizienz bei Typ-2-Diabetes: Bisherige Diagnosemethoden bei Frauen unzuverlässig
In einer Studie der MedUni Wien wurden die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Diagnostik von Herzinsuffizienz bei Patient:innen mit Typ-2-Diabetes untersucht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 01.08.2024
Neue Einblicke in zelluläre Prozesse nach einem Schlaganfall
Neue Einblicke in zelluläre Prozesse nach einem Schlaganfall
Schlaganfälle führen zu irreversiblen Schädigungen des Gehirns und sind eine der häufigsten Ursachen für Pflegebedürftigkeit oder Tod. Da die zellulären Reaktionen auf einen Hirninfarkt noch nicht vollständig geklärt sind, fehlt es bisher an möglichen Ansätzen, um die Regeneration des geschädigten Nervengewebes im Gehirn zu fördern.

Gesundheit - 30.07.2024
Magenkrebs: Biomarker zur Vorhersage des Rückfallrisikos identifiziert
Die chirurgische Entfernung des Tumors gilt als Grundlage zur Heilung von Magenkrebs. Allerdings erleiden 40 Prozent jener Patient:innen, welche einer Operation unterzogen werden konnten, innerhalb von zwei Jahren einen Rückfall. Jetzt hat ein Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien einen prognostischen Marker erforscht, mit dem Patient:innen mit einem hohen Risiko für ein Wiederauftreten des Tumors identifiziert werden können.

Gesundheit - Pharmakologie - 22.07.2024
Nierentransplantation: Kombinierte Zelltherapie reduziert Abwehrreaktionen des Körpers
Eine neue Kombinationstherapie bei Nierentransplantationen kann helfen, die Abwehrreaktionen des Körpers gegen das transplantierte Organ zu reduzieren, ohne dass eine starke Unterdrückung des Immunsystems nötig ist. Dabei bleiben die Vielfalt und Breite des T-Zell Rezeptor-Repertoires, die wichtig für die Immunabwehr sind, erhalten.

Gesundheit - 16.07.2024
Neuer Ansatz zur Verbesserung zielgerichteter Hautkrebs-Therapien
Zielgerichtete Therapien sind eine wirksame Waffe gegen Hautkrebs, aber ihre Nebenwirkungen können die Lebensqualität der Patient:innen stark beeinträchtigen. Eine neue Studie zeigt, dass einige zielgerichtete Therapien Signalwege in Zellen des menschlichen Gefäßsystems verändern und die Gefäßbarriere schwächen.

Gesundheit - Pharmakologie - 15.07.2024
SARS-CoV-2-Infektionen verändern das Immunsystem nachhaltig
Ein Forschungsteam der MedUni Wien zeigt in einer aktuell im renommierten Fachjournal ,,Allergy" publizierten Studie, dass COVID-19 selbst bei mildem Verlauf zu beträchtlichen Langzeitveränderungen des Immunsystems führt. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Langzeitfolgen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 besser zu verstehen.

Gesundheit - 12.07.2024
Dynamische Veränderungen im Immunsystem der Lunge bei der Metastasierung von Brustkrebs
Jüngste Forschungsergebnisse der Medizinischen Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Stanford University und der University of California geben neue Einblicke in die dynamische Modellierung von Immunzellen in der metastatischen Nische, beginnend von der frühen Tumorentwicklung bis zur Metastasierung im Spätstadium.

Gesundheit - Biowissenschaften - 11.07.2024
’ChatGPT’ für biomedizinische Simulationen geeignet
Das Künstliche Intelligenz (KI)-Modell GPT-4, bekannt durch seine Anwendung in ChatGPT, zeigt beeindruckende Fähigkeiten in der biomedizinischen Forschung und kann vielseitig für Simulationen eingesetzt werden. Ein an der MedUni Wien entwickelter und auf GPT-4 basierender Simulator zeigt eine erhöhte Genauigkeit bei der Klassifikation der Wichtigkeit von Genen in Krebszellen sowie bei der Prognose von Krebspatient:innen.

Gesundheit - 10.07.2024
Koronare Bypässe versagen bei Frauen häufiger als bei Männern
Eine internationale Studie unter maßgeblicher Beteiligung der MedUni Wien belegt, dass es bei Frauen nach einer koronaren Bypass-Operation häufiger zum Versagen des Bypasses kommt als bei Männern und dadurch ihr Herzinfarkt-Risiko erhöht ist. Die aktuell im angesehenen ,,Journal of the American College of Cardiology" publizierte Forschungsarbeit ist die bisher umfangreichste wissenschaftliche Bewertung von Bypass-Versagen bei Frauen und unterstreicht die Notwendigkeit für geschlechtsspezifische Behandlungsmaßnahmen.

Gesundheit - Pharmakologie - 09.07.2024
Wirkstoff zur Vorbeugung von Chlamydieninfektionen identifiziert
Trotz des starken Anstiegs sexuell Übertragbarer Erkrankungen in den vergangenen Jahren ist aktuell kein Impfstoff gegen verbreitete bakterielle Erreger wie Chlamydien verfügbar. Auf der Suche nach Möglichkeiten zur Vermeidung einer Infektion hat ein Forschungsteam der MedUni Wien und des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin den Wirkstoff Pentamidin als vielversprechenden Kandidaten für die Prophylaxe von Chlamydieninfektionen und möglicherweise weiteren bakteriellen Geschlechtskrankheiten identifiziert.

Gesundheit - 01.07.2024
Durchbruch bei bionischen Prothesen: Wiederherstellung des Gefühls bei künstlichen Extremitäten möglich
Trotz enormer Fortschritte in den vergangenen zwei Jahrzehnten sind Patient:innen bisher nicht in der Lage, eine bionische Prothese in einer natürlichen, intuitiven Weise zu spüren. Nun hat ein Forschungsteam unter Leitung von Oskar Aszmann von der MedUni Wien entscheidende Fortschritte in der Sensibilisierung der künstlichen Extremitäten erzielt: Durch die Entwicklung einer neuartigen Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine konnte erstmals das Gefühl der verlorenen Gliedmaße wiederhergestellt werden.

Biowissenschaften - Gesundheit - 27.06.2024
Fortschritte beim Verständnis des metastasierenden Melanoms
In einer aktuell im Fachjournal ,,British Journal of Cancer" publizierten Studie hat ein Forschungsteam um Mario Mikula von der MedUni Wien gezeigt, dass humane Hautorganoide verwendet werden können, um das Wachstum des malignen Melanoms zu studieren. Die Untersuchungen mit diesem für die Grundlagenforschung äußerst wertvollen Instrument ergaben, dass der Verlust des neuronalen Proteins NLGN4X im Melanom mit dem Voranschreiten der Erkrankung verbunden ist.

Gesundheit - Pharmakologie - 27.06.2024
Mit nicht-invasiven Tests zur Lebergesundheit
Mit nicht-invasiven Tests zur Lebergesundheit
Die fortgeschrittene Lebererkrankung ist die zweithäufigste Ursache verlorener Erwerbsjahre, da Überproportional häufig junge Patient:innen betroffen sind. Ein wissenschaftliches Team der MedUni Wien konnte einen Schwellenwert für einen einfachen Bluttest ermitteln, mit dem Menschen mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen auch ohne Spezialuntersuchung identifiziert werden können.

Pharmakologie - Gesundheit - 25.06.2024
Psychoaktive Wirkstoffe in der Psychotherapie: Neue MDMA-Varianten für potenziell sicherere Anwendung identifiziert
, allgemein bekannt als ,,Ecstasy", zur Unterstützung der Psychotherapie bei psychischen Erkrankungen wie Posttraumatischen Belastungsstörungen wird weltweit diskutiert. Während das therapeutische Potenzial der Substanz bereits in klinischen Studien untersucht wurde, haben sich aufgrund möglicher Risiken und Nebenwirkungen bisher nur Australien und Neuseeland zur Zulassung und eingeschränkten, kontrollierten Anwendung durch Expert:innen entschieden.

Gesundheit - 19.06.2024
Schwangerschaftsdiabetes: Neu ermittelte Untergruppen verbessern personalisierte Therapie
Patientinnen mit Schwangerschaftsdiabetes zeigen unterschiedliche Krankheitsverläufe und benötigen daher individuell auf sie zugeschnittene Behandlungsmaßnahmen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien hat nun drei Subgruppen der Erkrankung mit unterschiedlichem Therapiebedarf ermittelt.

Gesundheit - Pharmakologie - 11.06.2024
Neue Erkenntnisse über polymikrobielle Infektionen bei chronischen Lungenerkrankungen
Chronische Lungenerkrankungen werden oft durch polymikrobielle Infektionen beschleunigt und verstärkt. Ein internationales Studienteam unter Leitung der MedUni Wien hat bei der Cystischen Fibrose zwei verschiedene Typen dieser sogenannten Dysbiosen identifiziert. Diese verhalten sich unterschiedlich und reagieren voraussichtlich auch unterschiedlich auf Therapien.

Gesundheit - Psychologie - 11.06.2024
Hohe Krankenhauskosten durch körperliche Begleiterkrankungen bei psychischen Störungen in Europa
Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Judit Simon von der Abteilung für Gesundheitsökonomie am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien zeigt erstmals umfassend, in welchem Ausmaß Menschen mit psychischen Störungen körperlich erkranken - und welche Krankenhauskosten dadurch entstehen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 07.06.2024
Hemmung von epigenetischen Kontroll-Enzymen in Immunzellen als möglicher neuer Ansatzpunkt in der Krebsimmuntherapie
Immuntherapie ist eine der Säulen im Kampf gegen Krebs und zielt darauf ab, das eigene Immunsystem für den Kampf gegen einen Tumor zu befähigen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass die Entfernung bestimmter Enzyme, die epigenetische Prozesse regulieren, aus den sogenannten Dentritischen Zellen des Immunsystems deren Entwicklung beeinflusst und so die Anti-Tumor-Immunität verbessert.

Gesundheit - 06.06.2024
Neues AI-System zur Analyse von Hauterkrankungen getestet
In einer Studie unter Leitung der Monash University in Melbourne, der University of Queensland in Brisbane und der Medizinischen Universität Wien wurden die Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit des neu entwickelten AI-Systems ,,PanDerm" bei der Diagnose von Hauterkrankungen überprüft. Die Ergebnisse der Studie, die aktuell im Top-Journal ,,Nature Medicine" publiziert wurde, zeigen, dass das Open Source-Modell bei unterschiedlichen Problemstellungen sehr gute Resultate erbringt und aufgrund seiner diagnostischen Genauigkeit und Effizienz eine wertvolle Unterstützung für Ärzt:innen sein kann.