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Biowissenschaften
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Biowissenschaften - Gesundheit - 08.05.2018

Die Böden der Meere und Süßgewässer sind von vertikalen, zentimeterlangen Ketten aus aneinandergereihten Zellen bestimmter Bakterien durchzogen. Diese Bakterienketten erlauben es den einzelnen Zellen, als vielzelliger Organismus in tiefen, sauerstoffarmen Zonen zu überleben. Damit verbinden sie sich mit der sauerstoffreichen Oberfläche, um Nährstoffe aus tiefen Schichten veratmen zu können.
Sozialwissenschaften - Biowissenschaften - 02.05.2018

Menschliche Gesichter sind unser bedeutendstes und komplexestes Signalsystem. Für die wissenschaftliche Entschlüsselung werden künstliche Gesichter, so genannte Morphs, erstellt, die sich ausschließlich in charakteristischen Gesichtsmerkmalen für eine einzige Eigenschaft - z.B. Körperhöhe, Körperkraft, Testosteronkonzentration, etc.
Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 23.04.2018

Die Beteiligung von BürgerInnen an wissenschaftlichen Projekten boomt. Die so genannte Citizen Science ermöglicht es WissenschafterInnen, mit viel größeren Datenmengen als bisher zu arbeiten und damit zu besseren Forschungsergebnissen zu kommen. Kritische Faktoren sind allerdings die Sicherstellung der Qualität der eingereichten Daten und die anhaltende Motivation der BürgerInnen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 17.04.2018

Welche Auswirkungen Plastik und die darin enthaltenden Inhaltsstoffe wie Weichmacher auf die Basis der Nahrungsnetze, im Wesentlichen die Bakteriengemeinschaften des Meeres, haben, steht im Fokus der ForscherInnen um Gerhard J. Herndl von der Universität Wien. Sie untersuchen insbesondere, wie diese Inhaltsstoffe von den Bakterien, die als Biofilm auf dem Plastik "wachsen", aufgenommen werden.
Gesundheit - Biowissenschaften - 17.04.2018

Was passiert, wenn T-Zellen körperfremde Strukturen aufspüren? Forscher der TU Wien und der MedUni Wien haben jetzt gezeigt, dass Immunrezeptoren von T-Zellen ganz anders agieren als bisher angenommen. Jeder T Zell-Rezeptor einer lebenden T Zelle (links) wird mit Hilfe spezieller Sonden mit exakt einem Farbstoffmolekül markiert.
Gesundheit - Biowissenschaften - 28.03.2018

Biomechanikerin Justyna Niestrawska untersucht an der TU Graz das mechanische Verhalten der Aorta und versucht es mit mathematischen Formeln darzustellen. Und erhielt dafür den deutschen Aortenpreis. Was hat Maschinenbau mit dem menschlichen Körper zu tun? Kann man biologische Prozesse erklären wie die Funktionsweise einer Maschine? Die Biomechanikerin Justyna Niestrawska kann diese Fragen beantworten - direkt mit ihrer täglichen Arbeit.
Chemie - Biowissenschaften - 26.03.2018

Knoten begegnen uns täglich im Alltag. In der Natur finden sich Knoten regelmäßig auf Polymeren, also auf chemischen Verbindungen, die aus Ketten oder verzweigten Molekülen bestehen. Polymere sind von größter Wichtigkeit in der Biologie - Stichwort DNA - aber genauso relevant für die Entwicklung von Kunststoffen oder anderen Materialien in der Chemie und Materialforschung.
Gesundheit - Biowissenschaften - 15.03.2018

Frauen mit hormonabhängigem, metastasierendem Brustkrebs steht seit kurzem eine Kombinationstherapie mit dem neuartigen Wirkstoff Palbociclib und einer antihormonellen Therapie zur Verfügung. Fremdstoffe aus Ernährung und Umwelt, die im menschlichen Körper wie Hormone wirken, könnten aber die Effizienz der Behandlung reduzieren, wie nun US-Forscher unter Beteiligung von Benedikt Warth von der Fakultät für Chemie der Universität Wien zeigen konnten.
Biowissenschaften - 14.03.2018

Zähne sind ein wesentliches Merkmal kiefertragender Wirbeltiere. Deren Entwicklung hat maßgeblich zu ihrem evolutiven Erfolg beigetragen und die große Diversität heutiger Wirbeltiere mitbegründet. Wie eine neue Studie unter der Beteiligung von Jürgen Kriwet von der Universität Wien herausgefunden hat, stellen die Zähne von Haien, die eine zusammenhängende Schneidekante haben, eine spezielle evolutionäre Anpassung dar.
Biowissenschaften - 13.03.2018

Wenn Kolkraben (Corvus corax) an einer Futterstelle auf Probleme stoßen, äußern sie spezielle Futter-assoziierte Laute, um Angehörige derselben Art zu Hilfe zu rufen. Laut einer Studie von WissenschafterInnen der Universität Wien und der Universität Cambridge beinhalten diese Rufe Hinweise über das Alter und Geschlecht des rufenden Raben.
Biowissenschaften - Umwelt - 28.02.2018

Neuentdeckte Schwefelmikroben sind wichtig für den Kohlenstoffkreislauf der Erde Ein internationales Team aus WissenschafterInnen um den Mikrobiologen Alexander Loy von der Universität Wien hat neue Schwefelbakterien identifiziert, die eine wichtige Rolle für die globalen Schwefelund Kohlenstoffkreisläufe spielen und daher Auswirkungen auf das Klima haben könnten.
Biowissenschaften - Physik - 27.02.2018

WissenschafterInnen um den Biologen Simon Rittmann von der Universität Wien gingen der Frage nach, ob mikrobielles Leben, wie wir es von der Erde her kennen, auch auf anderen Himmelskörpern möglich ist - konkret auf dem Saturnmond Enceladus, der einen unterirdischen Wasserozean hat. Dazu verwendeten sie Mikroorganismen aus der Gruppe der Archaea, da diese Wasserstoff und Kohlendioxid verstoffwechseln sowie hohe Temperaturen und Druck aushalten können, wie sie auf Enceladus vermutet werden.
Umwelt - Biowissenschaften - 26.02.2018

Über 70 Prozent der weltweiten Kolonien der Königspinguine könnten bald Teil der Vergangenheit sein, da die Klimaerwärmung die Vögel zwingt in südlichere Gebiete umzuziehen. Zu diesem Schluss kommt die Studie eines internationalen Forschungsteams um den Evolutionsbiologen Emiliano Trucchi. Die ForscherInnen haben die Veränderungen der Populationsgröße in den letzten 50.
Gesundheit - Biowissenschaften - 26.02.2018
Morbus Wilson: Gen-Mutation ,,schützt" vor Fettleber und sorgt für bessere Prognose
Morbus Wilson ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die auch ,,Kupferspeicherkrankheit" genannt wird - durch eine oder mehrere Genmutationen ist dabei der Kupferstoffwechsel in der Leber gestört. Irgendwann kann die Leber Kupfer nicht mehr über die Galle ausscheiden, in der Folge kommt es insbesondere zu Kupfer-Ansammlungen in der Leber, im Auge und im Zentralnervensystem.
Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 21.02.2018

DNA gibt die Auswirkungen des "Glockenbecher-Phänomens" auf Menschen der Urgeschichte preis Anhand der Verbreitung von Artefakten versuchen WissenschafterInnen Wanderungsbewegungen unserer Vorfahren zu ermitteln. In der größten Untersuchung von alter DNA, die jemals durchgeführt wurde, enthüllte ein internationales Team mit dem Anthropologen Ron Pinhasi von der Universität Wien die komplexe Geschichte hinter den bestimmenden Zeitaltern der europäischen Urgeschichte.
Umwelt - Biowissenschaften - 05.02.2018

Weltweit nimmt die Ausbreitung nicht-einheimischer Tierund Pflanzenarten rasant zu. Ein internationales Forschungsteam um den Botaniker Franz Essl von der Universität Wien und Hanno Seebens vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum hat nun herausgefunden, dass jede vierte neu beobachtete Spezies erstmals außerhalb ihres Heimatgebietes registriert wurde.
Umwelt - Biowissenschaften - 30.01.2018

Die Brutsaison ist für Waldrapp-Eltern sehr herausfordernd, wodurch das Immunsystem der Vögel zusätzlich belastet ist und damit ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.
Biowissenschaften - 23.01.2018

Die Bergregenwälder der tropischen Anden sind eine der artenreichsten Regionen auf unserem Planeten. Warum gerade dort so viele Arten leben und wie und wann sie entstanden sind, ist in der Fachwelt umstritten und für die meisten Tiergruppen noch völlig ungeklärt. Ein internationales Forschungsteam um Patrick Strutzenberger von der Universität Wien sowie Kooperationspartnern aus Deutschland und Tschechien ist der Evolution einer artenreichen Gattung von Nachtfaltern auf die Spur gegangen und hat herausgefunden, warum diese evolutionär so erfolgreich sind.
Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 19.01.2018

Sexuelle Fortpflanzung ist die dominante Reproduktionsform im Tierund Pflanzenreich. Trotzdem gibt es Arten, die sich teilweise oder ausschließlich asexuell vermehren. Überraschenderweise sind diese asexuellen Arten oft weiter verbreitet als ihre nächsten sexuellen Verwandten. Die Ursachen dieses "Geographische Parthenogenese" genannten Phänomens sind umstritten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 10.01.2018
Neue Behandlungsoption für die seltene Erkrankung TTP
Die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP) ist eine seltene Erkrankung, die durch einen Enzymmangel verursacht wird. Dieser kann angeboren sein, aber auch als Autoimmunerkrankung erworben werden. Durch die dabei entstehende überschießende Aktivität eines bestimmten Proteins bilden sich mit Blutplättchen angereicherte Blutgerinnsel, wodurch die kleinsten Blutgefäße verstopft werden.





