Hongtao Hu und Vinzenz Stummer
Hongtao Hu und Vinzenz Stummer Eine neue Spektroskopie-Methode wurde an der TU Wien entwickelt: Mit Hilfe einer Serie von Lichtblitzen kann man chemische Analysen viel schneller und präziser durchführen als bisher. Egal ob man Umweltproben in der Natur analysieren möchte oder ein chemisches Experiment Überwacht: Oft braucht man hochsensible Sensoren, die mit extremer Genauigkeit selbst winzige Spuren eines bestimmten Gases ,,erschnüffeln" können. Oft setzt man dafür Varianten der sogenannten Raman-Spektroskopie ein: Unterschiedliche Moleküle reagieren auf ganz charakteristische Weise auf Licht unterschiedlicher Wellenlängen. Wenn man eine Probe mit dem passenden Licht bestrahlt und genau misst, auf welche Weise das Licht von der Probe verändert wird, kann man herausfinden, ob die Probe ein bestimmtes Gas enthält oder nicht. An der TU Wien gelang nun allerdings in diesem Bereich ein bedeutender Schritt nach vorne: Man entwickelte eine neue Methode, passendes Licht für solche Experimente zu erzeugen und exakt zu kontrollieren. Dadurch ist nun nicht nur eine viel höhere Genauigkeit möglich als bisher, die Methode funktioniert außerdem auch ohne bewegliche Teile und arbeitet daher viel schneller als die bisher besten Technologien. Die Methode wurde nun im Fachjournal ,,Light: Science and Applications" publiziert.
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