Wien im Zentrum der Laryngotrachealen Chirurgie

An der Medizinischen Universität/AKH Wien wurde im vergangenen Jahr eine vollkommen neue Therapieform für hochgradige Verengungen der Luftröhre und des Kehlkopfs eingeführt. Besonders bei frühgeborenen Kindern, die nach der Geburt oft lange künstlich beatmet werden, kommt es nicht selten zu Schädigungen der Luftröhre und des Kehlkopfs, welche dann zu narbigen Verengungen führen können. Diese Kinder können nur durch einen Luftröhrenschnitt und eine Kanüle atmen und haben keine Möglichkeit einer normalen Sprachentwicklung. Die Behandlung derartiger Verengungen besteht zumeist aus einer kompletten Spaltung und der Erweiterung des Kehlkopfs durch Einbringen eines Knorpels aus einer Rippe. Derartige Eingriffe sind hoch komplex und wurden bisher nur in wenigen Zentren der Welt (Cincinatti, London, Lausanne) durchgeführt. Den Abteilungen für Thoraxchirurgie (Leitung: Walter Klepetko) und Phoniatrie (Leitung: Wolfgang Bigenzahn) ist es nun gelungen diese Operationstechnik erstmalig für Österreich einzuführen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 35 derartige und ähnliche Eingriffe an der Luftröhre und dem Kehlkopf im AKH Wien/MedUni Wien durchgeführt.
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