Unser Gehirn - der spannendste aller Computer

Robert Legenstein (links) und Wolfgang Maass (rechts) arbeiten am Institut für G
Robert Legenstein (links) und Wolfgang Maass (rechts) arbeiten am Institut für Grundlagen der Informationsverarbeitung an der Entschlüsselung des menschlichen Gehirns. © Lunghammer - TU Graz
Das menschliche Gehirn hat ähnlich viele Rechenelemente wie die größten Supercomputer, aber braucht nur einen Bruchteil von deren Energie. Außerdem lernt es ständig dazu. Brain-inspired Computing ist deshalb ein wichtiges Zukunftsthema. ,,Kolleginnen und Kollegen aus der Neurowissenschaft meinen, dass wir heute im Grunde weniger über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns wissen als noch vor zehn Jahren", sagt Wolfgang Maass. Der Informatiker hat sich in seiner Arbeit darauf spezialisiert herauszufinden, wie das Rechenzentrum in unseren Köpfen Informationen verarbeitet und wie diese Funktionsweise für die Anwendung in Computern genutzt werden könnte. Das menschliche Hirn ist ein komplexes, Überaus effizientes und leistungsstarkes Organ zur Informationsverarbeitung. Da es gleichzeitig mit rund einer Million Mal weniger Energie als ein Supercomputer auskommt - trotz einer in etwas gleich großen Anzahl von Rechenelementen - wird es auch vonseiten der Industrie seit einigen Jahren intensiv beforscht.
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