Technologietransfer: Zyklotid-Technologie der MedUni Wien als Lizenz vergeben

Die MedUni Wien hat einen Lizenzvertrag zur Entwicklung und Verwendung von Zyklotiden (zirkuläre synthetische Peptide) zur Vorbeugung und Behandlung von Autoimmunerkrankungen mit der schwedischen Investorengruppe Accequa AB unterzeichnet. Wissenschaftliche Ergebnisse zeigten, dass diese Peptide eine autoimmunologische Enzephalomyelitis (Multiple Sklerose) in der Maus vorbeugen können. Da die finanziellen Möglichkeiten zur Entwicklung von Wirkstoffen an der Universität limitiert sind, wird durch den Abschluss des Vertrages die Weiterentwicklung des Projektes gewährleistet. Zukünftiges Ziel ist es, ein Peptid in der Behandlung von Multiple Sklerose-PatientInnen einzusetzen. Die WissenschaftlerInnen der MedUni Wien konnten in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Freiburg im EAE-Mausmodell für Multiple Sklerose bereits zeigen, dass Tiere, die mit einem speziellen Zyklotid behandelt wurden, keine klinischen Anzeichen einer autoimmunologischen Enzephalomyelitis mehr entwickeln. Zyklotide sind makrozyklische Pflanzenpeptide welche bisher aus allen bedeutenden Pflanzenfamilien (z.B. Kaffeegewächse, Kürbisgewächse, Veilchengewächse, Leguminosen, Gräser und Nachtschattengewächse) isoliert wurden und damit eine vielseitige Gruppe ribosomaler Peptide darstellen. Sie verfügen über außergewöhnliche Stabilität und hydrophobe Oberflächeneigenschaften; dies sind beste Voraussetzungen für einen Peptidwirkstoff, unter anderem um oral verfügbar und aktiv zu sein. Gemeinschaftsentwicklung der MedUni Wien mit dem Universitätsklinikum Freiburg
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