Symposium: Wer profitiert von der Gesundheit?
Welche Rolle spielen Gesundheits informationskampagnen, Kosten-Nutzen-Rechnungen und unternehmerischer Profit beim Ziel, den ÖsterreicherInnen mehr gesunde Lebensjahre zu ermöglichen? Kann es überhaupt eine konstruktive Zusammenarbeit von Ärzten, Politik und pharmazeutischer Industrie geben und wenn ja, wie sieht diese aus? Renommierte Experten aus Forschung, Medizin, Industrie, Politik und dem Non-Profit-Bereich diskutieren diese zentralen Fragen rund um die konstruktive Zusammenarbeit für mehr Gesundheit. Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Bevölkerung bis 2020 fünf gesunde Lebensjahre mehr erhält. Dabei gibt es noch 'viel Verbesserungspotential“, wie Paul Pocek, Patientenvertreter, feststellt. Im Rahmen des wissenschaftlichen Symposiums 'Wer profitiert von der Gesundheit?“ am 11. September veranstaltet vom Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) und der Medizinischen Universität Wien, wurde ausgelotet, was besser gemacht werden muss und in welchen Bereichen es Erfolgsbeispiele gibt. Die Österreicher werden immer älter, aber nicht gesünder. Im Schnitt verbringen die Österreicher 58 bis 60 gesunde Lebensjahre und damit deutlich weniger als der EU-Durchschnitt mit 61,5 gesunden Jahren. Bei einer allgemeinen Lebenserwartung von etwa 81,1 Jahren gehen demnach mehr als 20 Jahre an Lebensqualität durch Erkrankung bzw. Beeinträchtigung verloren. Vor allem chronische Erkrankungen wie Alzheimer, Diabetes oder auch Morbus Parkinson sind auf dem Vormarsch. Um in Gesundheit zu leben bzw. die Lebensqualität bei Erkrankung so gut wie möglich zu erhalten, braucht es deshalb die Zusammenarbeit von vielen Akteuren im System. Dies war ein Hauptthema beim Stakeholderdialog, den das FOPI im letzten Jahr etabliert hat. Prävention um Gesundheit zu erhalten


